Tag der Frauenfelder Wirtschaft 2016

28. September 2016

„Sichersein“ – ein menschliches Grundbedürfnis und Nährboden für Erfolg Alle Jahre wieder! Der Tag der Frauenfelder Wirtschaft ist mittlerweile bei zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft und Politik als fester Termin für September in der Agenda vermerkt. Schon allein die Antwort auf die Frage, welches Motto wohl der kommenden Veranstaltung zugrunde gelegt ist, wird mit Spannung erwartet.

„Sichersein“ – ein menschliches Grundbedürfnis und Nährboden für Erfolg

Alle Jahre wieder! Der Tag der Frauenfelder Wirtschaft ist mittlerweile bei zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft und Politik als fester Termin für September in der Agenda vermerkt. Schon allein die Antwort auf die Frage, welches Motto wohl der kommenden Veranstaltung zugrunde gelegt ist, wird mit Spannung erwartet.
Bereits zum fünften Mal initiierten die Stadt Frauenfeld, der Gewerbeverein Frauenfeld sowie der Industrie- und Handelsverein der Region Frauenfeld gemeinsam den Tag der Frauenfeld Wirtschaft. Dieses Jahr wurde zum Motto „Sichersein“ referiert und diskutiert. Der zur frühen Stunde bereits gut besuchte Anlass im Rathaus Frauenfeld wurde von Historiker und Friedensforscher Dr. phil. Daniele Ganser bestritten. Er befasste sich eingehend mit der Frage, was Sicherheit im Zusammenhang mit endlichen Ressourcen wie Erdöl und Erdgas heisst. Können wir uns wirklich sicher sein, dass auch morgen noch Erdöl vorhanden ist? Eine durchaus berechtigte Frage, wenn man seinen Schilderungen glaubt, dass 90 Millionen Fässer Öl pro Tag auf der Welt verbraucht werden und, wenn man bedenkt, dass die Mehrheit der Konflikte und kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Ressourcen wegen geführt werden. Er stellte die Sachverhalte einfach und verständlich dar und zeigte eindeutig die Abhängigkeiten auf. Er gab Anlass zur Nachdenklichkeit und lieferte Gesprächs- und Diskussionsstoff, der bis zur Abendveranstaltung in einer der Panzerhallen der Kaserne Auenfeld reichte.

Dort gestaltete Jens G. Korte, der in New York lebende Börsenkorrespondent, den Abend mit einem Referat über „No risk – no fun“. Seit dem Ende der 90er Jahre hat er in New York hautnah bewegende Ereignisse wie den Internetboom, das Platzen der Technologieblase, den ersten Anstieg des Dow Jones über die 10.000-Punktemarke, die Terroranschläge 09/11, den Boom an der Wall Street etc. miterlebt. Kann man in einer Weltmetropole überhaupt sicher sein? Er beleuchtet verschiedene Aspekte, wie z.B. den Respekt vor China, die Veränderung der Herkunft der Menschen in Amerika, oder die Werteverschiebung der „Millenials“. Eine eindeutige Antwort auf die Frage lieferte er nicht, ebenso wenig wie einen todsicheren Börsentipp.

Aus aktuellem Anlass starte er eine Umfrage unter den Gästen, wer wohl die Präsidentschaftswahl in Amerika gewinnen wird – Donald Trump oder Hillary Clinton? Die Abstimmung in Frauenfeld war eindeutig – Clinton gewinnt mit grossem Vorsprung.

Am Ende des Tages bot sich den Teilnehmenden auch noch die Gelegenheit sich über die Ausbaupläne der Armee des Standorts Frauenfeld zu informieren. Das gemeinsame Abendessen gab Raum für interessante Gespräche und einen angeregten Meinungsaustausch. Die Veranstalter des Tags der Frauenfelder Wirtschaft konnten ein positives Resümee ziehen und sich über einen neuen Teilnehmerrekord von 350 Gästen freuen. Bereits heute beschäftigen sie sich mit möglichen Themen für das kommende Jahr und freuen sich darauf, wieder mit einem spannenden Anlass das Publikum zu begeistern.

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