Generalversammlung 2026
Die IHF-Mitglieder blickten an der Generalversammlung im Casino Frauenfeld auf ein herausforderndes Wirtschaftsjahr zurück. Neben dem Jahresrückblick sorgte ein Fachreferat zu den Bilateralen III für zusätzliche Perspektiven.
Eröffnet wurde dieses Jahr die Generalversammlung mit einem Grusswort von Stadtpräsident Claudio Bernold der die Relevanz der Zusammenarbeit aller Akteure bekräftigte. Besonders die Beziehungen zur EU und das Image von Politik, Verwaltung und Wirtschaft wurden als wesentliche Themen hervorgehoben.
Pablo Moirón blickt auf ein wirtschaftlich turbulentes Jahr 2025 zurück. Globale Krisen und insbesondere handelspolitische Spannungen mit den USA – verbunden mit neuen Zöllen – führten zu grossen Unsicherheiten und belasteten die exportorientierte Schweizer Industrie stark. Gleichzeitig blieb Deutschland als wichtigster Handelspartner wirtschaftlich im Krisenmodus, während der starke Schweizer Franken zusätzliche Herausforderungen schuf.
Für die Zukunft bleiben vor allem stabile internationale Handelsbeziehungen – insbesondere mit der EU – sowie verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen zentral.
Um den Standort Frauenfeld sichtbarer zu machen und die Vernetzung zwischen Wirtschaft, Bildung und Gemeinden zu stärken wurde die neue Plattform Regio Frauenfeld ins Leben gerufen. Christoph Suter (Vorstand, Ressort Schule & Ausbildung) stellte die neue Plattform vor. Sie bündelt Informationen zu Leben, Arbeiten und Wirtschaft in der Region Frauenfeld und richtet sich an Unternehmen, Fachkräfte sowie Interessierte.
Neben der Präsentation des Jahresberichts und der Jahresrechnung standen Wahlen und Mutationen im Vorstand auf der Agenda. Willi Studer (Ressort Raumplanung & Verkehr) wurde aus seinem Amt verabschiedet und für seine zwölfjährige Vorstandstätigkeit verdankt.
Ein besonderes Highlight bildete das Referat von Alessandro Delprete, Senior Advisor des Chefunterhändlers in der Europa-Abteilung des EDA. Er gab den Anwesenden spannende Einblicke in das Vertragspaket Schweiz–EU «Bilaterale III» und die aktuellen Entwicklungen in den Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union.
Den Abschluss bildete ein geselliger Austausch beim Apéro und Abendessen – ganz im Sinne eines starken Netzwerks für die Region Frauenfeld.